Die moderne globale Logistik wird zunehmend größer, weitreichender und komplexer als je zuvor. Aufstrebende Märkte wie China und Brasilien sind zu wichtigen Akteuren im globalen E-Commerce geworden, während Industrienationen fast durch die Bank ebenfalls Schritte nach vorn gemacht haben. Aber mit größerem internationalen E-Commerce gehen auch zusätzliche Vorschriften und erhöhte Beschränkungen einher, die einen Einfluss auf den grenzüberschreitenden Hin- und Rückversand von Gütern haben werden.

E-Tailer müssen beim Versand von Produkten und der Erbringung von Dienstleistungen in der ganzen Welt immer mehr Herausforderungen überwinden. Aber das bedeutet nicht, dass man vor solchen Transaktionen zurückschrecken sollte, denn globaler E-Commerce belegt einen wachsenden Anteil am allgemeinen Einzelhandel. In den USA beispielsweise hat E-Tail einen steigenden Prozentsatz in jedem Quartal von Q3 2014 (6,6 %) bis Q3 2015 (7,5 %) verzeichnet[1]. Inzwischen prognostiziert eine andere Umfrage ein stetiges Wachstum des Gesamtumsatzes von 2015 bis 2019 von 1 % pro Jahr für E-Commerce in Großbritannien[2].

Für Organisationen kommt es angesichts dieses fortschreitenden E-Commerce darauf an, über die Tools und die Erfahrung zu verfügen, um diese veränderlichen regulatorischen Situationen zu bewältigen. Die folgenden drei Fragen sollten E-Tailer sich stellen, wenn sie sich mit globaler Logistik befassen:

  1. Was ist „Supply Chain Compliance“?
    Wenn ein E-Tailer ein Produkt von einem Land in ein anderes versendet, gehört dazu mehr als nur die Abfertigung durch den Zoll[3]. Die Lieferkette umfasst viele Schritte, von der Materialbeschaffung und Fertigung bis hin zu Versand, Leistungserfüllung und möglichen Rücksendungen. Unterwegs müssen obligatorische Vorschriften auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene, Handelsabkommen, Kundenanforderungen, beste Industriepraktiken und Lieferantencodes eingehalten werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es klarer Kommunikationskanäle und Erfahrung in globaler Logistik.
  2. Welche neuen Vorschriften stehen möglicherweise bevor?
    Nur weil eine Organisation sich erfolgreich den existierenden Parametern für globalen E-Commerce angepasst hat, bedeutet das nicht, dass die Weichen auch für die Zukunft perfekt gestellt sind. Diese Normen ändern sich regelmäßig, besonders auf einem Gebiet wie der globalen Logistik, die noch relativ jung und im Wachsen begriffen ist. Was heute für die Branche gilt, kann schon in ein paar Wochen überholt sein. Es ist enorm wichtig, wendig zu bleiben und wenn möglich die Nase immer vorn zu haben. Kunden werden eine reibungslose Logistik zu schätzen wissen – warum sie also durch Versandverzögerungen unnötig auf Beschränkungen aufmerksam machen.
  3. Wie können wir garantieren, dass unsere Produkte von Punkt A nach Punkt B gelangen?
    Sogar periphere Vorschriften können sich auf den Erfüllungsprozess auswirken. Nehmen wir zum Beispiel die Luftfahrtindustrie: Durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und langwierigere Abfertigungsverfahren können Sendungen aus Gründen zurückgehalten werden, die nicht speziell etwas mit Logistik oder E-Commerce zu tun haben. Jede Organisation, die auf ein einziges Transportverfahren oder eine bestimmte Lieferfirma vertraut, riskiert Verzögerungen, die sich ihrer Kontrolle entziehen. Darum ist es besser, seine Optionen offen zu lassen und während des eigentlichen Erfüllungsprozesses wendig zu bleiben.

Zum Glück müssen E-Tailer nicht vollständig für das Stellen und Beantworten dieser Fragen auf täglicher Basis verantwortlich sein. Mit uns als Partner und gestützt auf unsere interne Erfahrung mit Handelsdienstleistungen, unser weltweites, vom Frachtführer unabhängiges Netzwerk und unsere leistungsstarke Software-Plattform, können E-Commerce-Unternehmen vermeiden, dass Vorschriften ihre Lieferungen unnötig stören.

 

[1] https://www.census.gov/retail/mrts/www/data/pdf/ec_current.pdf

[2] https://www.smartinsights.com/digital-marketing-strategy/online-retail-sales-growth/attachment/uk-ecommerce-retail-sales-predictions-2014-to-2019/

[3] https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/us/Documents/consumer-business/us-cp-supply-chain-risk-compliance.pdf

 

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