Die heutige E-Tailer-Branche ist sich der Schlüsselrolle bewusst, die die Paketzustellung für den Erfolg ihrer Website spielt. Die von den E-Shoppern gewünschte Flexibilität und Geschwindigkeit setzen eine breit gefächerte Palette an Lieferoptionen voraus und haben zur Entwicklung sogenannter Pick-up-Points geführt.

Eine Alternative für Hauslieferungen
Die kontinuierliche Weiterentwicklung von B2C-E-Commerce-Websites setzt die urbane Logistikinfrastruktur unter Druck.
Abholstellen sind die wichtigste Alternative für Hauslieferungen und bieten dem Endverbraucher mehr Flexibilität.
Eine andere Lösung besteht in automatischen Paketstationen, die Schließfächern ähneln und in die die Pakete zugestellt werden, bevor der Kunde sie zu jeder beliebigen Zeit abholen kann.Wir kommen in einem späteren Artikel noch auf diesen Aspekt zurück.

Verschiedene Märkte
Hauslieferung ist die bevorzugte Lieferoption in den meisten europäischen Ländern, so das Ergebnis der E-Commerce and delivery‘-Umfrage (Copenhagen Economics, Juli 2013), die in Deutschland, Schweden, im Vereinigten Königreich, in Polen, Spanien und Estland ausgeführt wurde. Schweden bildet eine Ausnahme mit einem weit verbreiteten Pick-up-Point-Netz.Die Mehrheit der Käufer (75 %) gab an, Flexibilität bei der Lieferung spiele die größte Rolle, und 42 % gaben zu, dass das Angebot einer Paketabholstelle oder einer Paketstation wichtig seien.
Kein Wunder also, dass in ganz Europa zurzeit wettbewerbsfähige Netzwerke verschiedener Art auf- und ausgebaut werden, u. a. mit Abholgelegenheiten in Postämtern, Geschäften, Tankstellen, Einkaufszentren usw.
Sie funktionieren genau wie US-amerikanische Einzelhändler (lokale Supermärkte) und japanische ‚konbini‘ (kleine lokale Supermärkte, 24/7 geöffnet).  In bestimmten Kulturen werden Abholstellen mehr gefördert als in anderen. PUDO (Pick-Up, Drop-Off) ist besonders in Skandinavien weitverbreitet, wo das System als Standard bei der Paketzustellung gilt. Warum? Hauptsächlich haben geografische Gründe – weit auseinander lebende Bevölkerungen – aber auch ihr praktischer Nutzen zu Pick-up-Points in den Supermärkten und Tankstellen geführt. Eine andere Erklärung ist die niedrige Arbeitslosigkeit in Schweden. Während des Tages ist kaum jemand zu Hause und Hauslieferungen sind daher eine wenig attraktive Option.

Eine reizvolle und flexible Option
Abholstellen dienen nicht nur der Paketlieferung an den Konsumenten. Sie können auch als Kundendienststandort genutzt werden. Sie ermöglichen z. B. Retoursendungen bei ungeeigneten Verpackungen, ggf. sogar in der Sekunde. Hier können ebenfalls Pakete hinterlassen und aufbewahrt werden, wenn der Empfänger nicht zu Hause war.
Über diese Flexibilität hinaus ergibt sich aus einem Netzwerk auch ein finanzieller Gewinn. Um noch einmal auf das schwedische Beispiel zurückzukommen, ist die Lieferung eines 2-Kilo-Pakets an eine Abholstelle vier Mal günstiger als der Versand des Pakets an den Kunden. Aufgrund sinkender Gesamtvertriebskosten hat der E-Tailer mehr Spielraum für attraktive Preismargen, sodass, dank der PUDO-Option, auch die Umsätze steigen.

Die PUDO-Option bietet zwei Möglichkeiten, Pick-up-Points anzubieten. Mit der ‚carrier-driven‘-Option wird der Empfänger einer Lieferung an eine Abholstelle verwiesen, die der Kurierdienst auswählt. Gemäß der Adresse auf der Verpackung wird das Paket automatisch bei der zugewiesenen Abholstelle abgeliefert. Mit der ‚consumer driven‘-Option wählt der Verbraucher die Abholstelle auf der Website des E-Traders aus.

Dass Landmark Global sich als der ideale Partner für den Vertrieb und die Einsammlung Ihrer internationalen Pakete erweist, ist seinem globalen PUDO-Netzwerk zu verdanken. Bereits in Frankreich, Belgien und die Niederlande entwickelt, sollen bald Russland und Spanien hinzukommen.

 

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