In einem früheren Artikel haben wir bereits die Bedeutung der Lieferung als Marketingtool für Unternehmen unterstrichen, die höchste Kundenzufriedenheit erreichen möchten. Betrachten wir dieses Vorhaben aus der Perspektive der Logistik. Eine 2013 von dem Beratungsunternehmen Copenhagen Economics veröffentlichte Studie („E-shopper survey“) zeigt, dass die Lieferung ans Haus in den meisten befragten Ländern nach wie vor die bevorzugte Zustellungsweise ist.  Die Logistik auf dem letzten Kilometer, die letzte und teuerste Etappe bei der effektiven Lieferung der Ware, profiliert sich daher zu der entscheidenden Herausforderung für Logistikexperten und E-Tailer. Ob in ländlichen oder städtischen Gebieten spielt dabei keine Rolle.In den Städten läuft der Pakettransport alles andere als am Schnürchen, betrachtet man die gemeinsame Nutzung von Straßen, die Stausden Lärm und die Treibhausgasemissionen.  Auf dem Land besteht die Herausforderung eher darin, die Deckung zu garantieren, auch in entfernten Gebieten, wie beispielsweise in Kanada, wo die Entfernungen erhehblich und zu Verzögerungenund daher zu extra Kosten führen können.

Die Bestimmung außer Acht gelassen handelt es sich um eine ziemlich große Herausforderung, denn es kommt darauf an, Pakete innerhalb eines straffen Zeitrahmens zum Endkunden zu befördern und dabei Umweltauflagen einzuhalten. Diese Aufgabe gestaltet sich umso schwieriger, da sich der Konsument von heute weigert, einen halben Tag zu Hause auf seine Bestellung zu warten. Er möchte dagegen einen genauen Zeitrahmen für die Lieferung erhalten. Um die Zahl der nicht zugestellten Pakete zu senken, müssen Dienstleister ihren Service erweitern. Beispiele: Eine SMS-Nachricht oder eine E-Mail am Vortag versenden, damit der Kunde zur Lieferzeit zuhause ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Zeitfenster für die Lieferung auf abends, früh am Morgen oder am Wochenende zu verlegen.

“bpost nach Vereinbarung”
Ziel: kundenorientiert auftreten und zusätzliche Services anbieten, um dem Kunden entgegenzukommen. Deswegen hat die bpost Gruppe „bpost on appointment“ eingeführt.

Die Methode ist einfach:  Der Kunde shoppt online auf teilnehmenden Webshops und entscheidet sich für die Lieferung ans Haus. Er wählt den Tag und die Uhrzeit auf der Website, wobei die Häufigkeit keine Rolle spielt.

Der Briefträger bringt nicht nur die bestellte Ware. Er kann auch die leeren Verpackungen der Kunden, andere Verpackungen oder sogar den Korb mit der Bügelwäsche (wieder) mitnehmen. Sind die Verbraucher nicht zuhause, können sie auch die Angaben eines Nachbarn hinterlassen, der das Paket an ihrer Stelle in Empfang nimmt. Wurde die Ware noch nicht bezahlt, kann der Kunde beim Briefträger zahlen, wenn sein Paket zugestellt wird. bpost leitet die Zahlung an die jeweiligen E-Tailer weiter.

Diese innovative Lösung scheint auf der Hand zu liegen, denn das postalische Vertriebsnetzwerk ist das bislang einzige, das alle Briefkästen in einer Stadt jeden Tag bedient.  Ausgerüstet um sogar frische und tiefgefrorene Produkte ans Haus zu liefern, es ermöglicht der Massenguttransporte mit mehrere Einzelfachhändler. Diese Vorgehensweise dämpft die Transportkosten und verringert den ökologischen Fußabdruck, weil die Lieferungen je Nachbarschaft gruppiert werden.  Für wen ist dieses Angebot gedacht? In erster Linie für Online-Shopper, aber auch für Familien, in denen alle viel zu tun haben, sowie für die ältere Generation, von denen manche sich den Weg zum Geschäft und die Zeit, die das Einkaufen erfordert, gerne ersparen.

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