Der globale Unterhaltungselektronikmarkt soll 2018 ca. €1,2 Trillionen wert sein, wobei sich die Asien-Pazifik-Region (18 %), der Mittlere Osten (17 %) und Afrika (17 %) als die schnellst wachsenden Regionen herauskristallisieren (ReportsnReports.com). Parallel zu den Aspirationen einer großen Mittelklasse in vielen Regionen steigt auch die Nachfrage für Rechner, Mobilgeräte und andere Elektronik.

Entwicklungen in der Elektronik

Unterhaltungselektronik gehört nicht länger zu den Privilegien der Begüterten. 1985 kostete ein Brot ca. 33 Cents im VK (BBC Domesday Report), das weltweit erste Laptop dagegen gab‘s erst für € 1,600 (Daily Mail).Drei Jahrzehnte später kostet ein Brot € 1,62 (UK ONS) – also eine Verteuerung von ca. 391 % – und ein viel stärkeres Laptop nur mehr € 300 – fünfmal weniger also.
Heute besitzt der Durchschnittsbürger in Guatemala – auf der Skala der Länder nach ihrem BIP erst auf Platz 120 (IMF data) – mehr als ein Telefon.In Afrika wächst die Nutzung mobiler Technologien jährlich um ca. 65 % (GSMA).

Nischen

Nischenproduktbereiche, u. a. Telefonhüllen, alte Videospiele und wieder zusammengebaute Rechner, können sich für Kleinhändler als eine interessante Nische erweisen.
Egal, ob Sie ausrangierte Verkaufsmuster, retournierte, beschädigte oder bereits verwendete Artikel verkaufen, der Markt für generalüberholte Elektronikartikel blüht sowohl in den reichen als armen Ländern. Gartners „Secondary PC Market Offers Growing Opportunity“-Studie hat ergeben, dass „nur ein generalüberholter Rechner von fünf von einer reifen Volkswirtschaft auf den Markt eines Entwicklungsland gelangt, auch wenn die Nachfrage für Rechner aus zweiter Hand das Angebot übertrifft.
Dennoch sollten Sie Ihren Markt konstant checken.„Das Kaufinteresse für Rechner aus zweiter Hand wird solide bleiben,” steht in diesem Bericht, „sogar wenn regionale Nachfragemodelle sich vermutlich ändern, in dem Maße, wie aktuell aufstrebende Märkte reifen und neue Schwellenmärkte für diese gebrauchte PC-Ware entstehen.“
In den aufstrebenden Volkswirtschaften entsteht zurzeit also ein Markt für Laptops, die weniger wiegen und also leichter zu liefern sind.

Einfuhrzölle auf elektronische Güter

Mit DutyCalculator.com können Sie Einfuhrzölle und MwSt. auf Elektronik berechnen. Unverschämt hoch fallen die Gebühren in Panama (15 %), Brasilien (12 %) und Thailand (10 %) aus. Weil die einheimischen Marken meist einen schlechten Ruf haben, müssen Sie sich hauptsächlich gegenüber anderen Importeuren, für die die gleichen Ausgangsbedingungen gelten, behaupten.
Die abschreckenden Einfuhrzölle werden in Panama durch eine 0-%-Verkaufssteuer und in Thailand durch eine recht niedrige Verkaufssteuer von 9 % wettgemacht.Australien erhebt keine Einfuhrzölle für Einkäufe unter einem Betrag von € 680, während China seine Importsteuer auf Unterhaltungselektronikgüter 2012 auf 10 % gesenkt hat (Quelle: Reuters).

Lokale Präferenzen und grenzüberschreitende Nachfrage

Nehmen Sie auch die Vorlieben und Kaufkraft sowie die infrastrukturellen Einschränkungen ihrer Zielmärkte unter die Lupe.Die Amerikaner, Griechen und Dänen schauen zum Beispiel am meisten fern (OECD Communications Outlook Bericht). Die Japaner und Koreaner wiederum sind Hi-Fi-Fans und einzigartige Technikfreaks.
Mit Ausgaben in Höhe von € 4,4 Milliarden stellt die persönliche Elektronik weltweit den drittgrößten grenzüberschreitenden E-Commerce-Markt dar, gefolgt von Computer-Hardware
(Wert € 4 Milliarden), wie PayPal in seinem Bericht Modern Spice Routes schreibt.
Im gleichen Bericht steht, dass Einkäufer im Vereinigten Königreich lieber Unterhaltungselektronik im Ausland kaufen. Die wichtigsten Übersee-Märkte sind die USA (70 % des grenzüberschreitenden Handels), China (23 %) und Hong Kong (21 %). Dass den Brasilianern das einheimische Angebot nicht gefällt, zeigt sich am Umsatz an den zwei größten grenzüberschreitenden Märkten, der eine für Computer-Hardware (€ 520 Millionen), der andere für Unterhaltungselektronik (€ 450 Mio.). Ihre wichtigsten Märkte sind die USA (79 % des grenzüberschreitenden Handels), China (48 %) und Hong Kong
(17 %).
Halten Sie Schritt mit dem technologischen Wandel, den Geschmacksvorlieben und Konkurrenz vor Ort und Sie können auf einem der global schnellst wachsenden Verbrauchermärkte florieren.

 

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