Just-in-time-Lieferungen, wobei Warenauslieferungen stets seltener vom Lager des Verkäufers aus erfolgen, und die ununterbrochen steigende Nachfrage bei Online-Konsumenten haben die Fahrzeugdichte auf den Straßen, insbesondere in den Städten, erhöht. Heute wird von der e-Logistik verlangt, dass sie ihren Kunden, sowohl im B2C- als auch B2B-Markt schnelle Lieferungen garantiert, wettbewerbsfähige Preise und Umweltauflagen erfüllt.  Sie können sich gewiss vorstellen, dass die Sicherstellung eines Gleichgewichts zwischen Produktivität und Umweltschutz keine leichte Aufgabe ist.

Alternativen zum Straßentransport
Während Pakete größtenteils über das Straßennetz befördert werden, tauchen neue, weniger umweltbelastende Transportmittel auf, manchmal sogar entlang der gesamten Logistikkette, wenn Güter per Bahn, Straßenbahn oder per Wasser geliefert werden. Beispiel: Der umweltfreundliche Stadtkurierdienst Vert Chez Vous, der für seine Lieferdienste an B2B- und B2C-Kunden eine gemischte Flotte aus E-Bikes, Scootern, NGV und die Binnenschifffahrt ein, da die Paketzustellung in Paris über die Seine verläuft. Die Wahl neuer Transportkanäle zeigt, dass die Spediteure und Verlader Umweltauflagen ernst nehmen. Diese Haltung hat sich mehr und mehr durchgesetzt, seitdem der „Euro“-Standard (Europäische Emissionswerte für Hersteller von Nutzfahrzeugen) zur Reduzierung dieser Emissionen eingeführt worden ist. Neben dem Wechsel vom Lkw-Transport auf alternative Transportmittel empfehlen sich andere Maßnahmen als sinnvoll für wirtschaftlichere und umweltschonendere Lieferungen.  Die gemeinsame Nutzung von Lieferrouten beispielsweise senkt die Verkehrsdichte und den Ausstoß von CO2.

Grüne Initiativen bei bpost
Der Erweiterung der belieferten Bezirke durch die Entwicklung der Abholstellen und Paketautomaten sind genauso ein Teil dieser Strategie der gemeinsamen Nutzung. bpost erfüllt neue Kunden- und Konsumentenansprüche und betreibt ein Netzwerk von über 680 „PostPunkten“ an unterschiedlichen Standorten (Supermärkte, lokale Geschäfte, Zeitungsgeschäfte, lokale Behörden u. a.), die längere Öffnungszeiten handhaben.

Darüber hinaus haben wir Zugriff auf ein Verteilungsnetz aus Paketautomaten: „bpack 24/7“.  Mittlerweile betreibt bpost 90 Paketautomaten, die rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche Pakete automatisch annehmen und abgeben, stets praktisch in der Nähe von Geschäftszentren, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln gelegen (nach Paketautomaten suchen:  www.bpost.be/bpack247). Solche automatischen Paketstationen entsprechen den Wünschen des Verbrauchers nach mehr Flexibilität. Des Weiteren kann bpost mit Paketautomaten die Folgen des E-Commerce-Anstiegs auffangen und Lieferungen während Stoßzeiten vermeiden, was wiederum die CO2-Emissionen reduziert.

bpost untersucht auch die Vor- und Nachteile von urbanen Vertriebszentren und Logistikzonen. Über diese Pläne informieren wir Sie ausführlich in den folgenden Monaten. Die Neutralität und die Größe seines Netzwerks weisen dem belgischen Postoperator bei diesen neuen Initiativen selbstverständlich eine Schlüsselrolle zu.  Wir haben Ihnen bereits unseren Service „bpost on appointment“ vorgestellt, der die Versandaufträge mehrerer Einzelhändler sortiert und zusammen befördert. Diese Vorgehensweise senkt die Transportkosten und lässt den ökologischen Fußabdruck kleiner werden, weil Lieferungen nach Lieferzonen aufgeteilt werden.

Dabei handelt es keineswegs um isolierte Initiativen. bpost hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt und will seine CO2-Emissionen im Vergleich zu den Werten von 2007 bis zum Jahr 2020 um 45 % senken (Ende 2013 hatte bpost bereits eine Senkung von -31 % im Vergleich zu 2007 erzielt). Strategie Zusätzlich zu den oben genannten Innovationen wird im täglichen Betrieb ebenfalls auf die Senkung der Abfallproduktion, auf verantwortlichen Umgang mit Papier und nachhaltige Personalmobilität Rücksicht genommen. Sendungen stellt bpost nicht nur mit Postautos zu, sondern auch mit 3.200 Fahrrädern (Strecken von 6-15 km), 2.440 E-Bikes (Strecken von 15-30 km) und noch 2.200 Mofas (Strecken über 30 km). Die bpost-Fahrzeugflotte ist außerdem mit zehn E-Tricycles ausgerüstet, die 2013 angeschafft wurden. Zur Unterstützung der ökologischen Dynamik hat das Unternehmen interne Initiativen wie „Eco driving challenge“ ergriffen. Bei diesem Autorennen auf einer geschlossenen Strecke kämpfen Teams (jeweils ein Manager und ein Briefträger) um das beste Ranking. Ziel ist es, das Bewusstsein für verantwortungsbewusstes Fahren unter den Mitarbeitern zu fördern und innovative, alternative Mobilitätslösungen zu demonstrieren.

 

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