Mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 20 Prozent setzt der Onlinehandel seinen Aufstieg fort. Aus diesem Grund zählt die Internetwirtschaft zu den Sektoren, die das schnellste Wachstum verzeichnen. Die weltweit erzielten Einkommen aus B2C-Onlinehandel werden dieses Jahr auf fast 1,5 Billionen Euro geschätzt. Der Onlinehandel in den USA und Europa stellt bereits jetzt etwas mehr als 5 Prozent des Bruttoinlandprodukts dar. Großbritannien übertrifft mit 12,4 Prozent alle anderen Länder. Südkorea mit 8 und China mit 6,9 Prozent liegen ein ganzes Stück dahinter (Statista.com). Mit diesem unaufhaltsamen Wachstum des E-Commerce entwickelt sich auch das Onlinekaufverhalten weiter. Im Zuge dieser zunehmenden Reife entstehen viele neue Trends.

Mobil wird zur Norm
Die Benchmarkstudie von IBM Digital Analytics zeigt auf, dass der Anteil der mobilen Käufe in der Weihnachtszeit 2014 im Vergleich zu 2013 um 28 Prozent gestiegen ist. M-Commerce gilt daher auch als wichtigster Trend für das Jahr 2015. Einer aktuellen Studie von Goldman Sachs zufolge wird der globale Umsatz im M-Commerce bis 2018 die Hälfte aller Einkommen des E-Commerce darstellen. Mobil wird also zur Norm.

Soziale Netzwerke als Triebfeder des Onlinehandels
Seit vergangenem Jahr überstürzen sich die Entwicklungen im Bereich Social Commerce. Dieses Wachstum wird sich auch 2015 fortsetzen. Ganz gewiss, weil jetzt auch Twitter und Facebook einen Kaufen-Button einführen. Der größte Vorteil des Social Commerce ist die sehr frühzeitige Beeinflussung des Kunden bei seinem Einkauf. Wenn auch bis jetzt nur eine kleine Minderheit direkt von einer sozialen Plattform aus etwas kauft, wird sich dieser Trend bestimmt durchsetzen.

Große Datenmengen zur Hyperpersonalisierung und viel mehr
Unternehmen verfügen meist über sehr große Mengen wichtiger Daten. Will man die Kunden für sich gewinnen und die Besucher der Website ganz nach ihren Wünschen bedienen, müssen diese Daten optimal verwertet werden. Außer für kommerzielle und Marketingziele werden diese großen Datenmengen auch zur Bestimmung der optimalen Lagerbestände im Logistiknetzwerk benötigt. Bei grenzüberschreitenden Netzwerken wird diese Aufgabe umso herausfordernder. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr E-Commerce-Unternehmen in analytische Profile investieren.

Click and Collect braucht Multichannel-Integrierung
Konsumenten entdecken zunehmend die Vorteile des Konzepts Click and Collect. Mit einer stark steigenden Anzahl von Abholstellen und Paketautomaten werden sie bestens bedient. Allerdings wird mit jeder neuen Abholstelle auch die Lieferkette mehr unter Druck gesetzt. Logistikverfahren sind deshalb unabdingbar. Falsche Bestellungen und Rücksendungen sollen ausgeschlossen werden. Will man Kunden online und offline optimal bedienen, stellen die Lagerbestände wahrscheinlich die größte Herausforderung dar. Altsysteme tun sich oft schwer, in allen gewünschten Bereichen zufriedenstellende Lagerbestände in einer klaren Übersicht anzubieten.

Schnell, schneller, am schnellsten
Internethändler müssen sich durch Geschwindigkeit von ihren Konkurrenten unterscheiden. Und das in unterschiedlichen Bereichen. Nicht nur die Ladegeschwindigkeit im Webshop ist ausschlaggebend – nach vier Sekunden ist der Besucher bestimmt weg und auf dem Smartphone sogar noch schneller – auch die erwarteten Lieferfristen werden immer kürzer. Umfangreiches Logistikwissen ist notwendig, um dieses Versprechen einzulösen. Später Annahmeschluss und schnelle Konfektionierungsverfahren sind der Schlüssel zum Erfolg. In führenden E-Commerce-Unternehmen gibt es die Vorschrift, dass ein Auftrag ab der Onlinebestellung innerhalb von 30 bis 45 Minuten als Paket versandfertig sein muss.

Präzise und termingenaue Lieferungen stehen in engem Zusammenhang damit. Auf diese Weise erweitern wir unsere Dienstleistungen. So können wir noch transparenter und präziser kommunizieren, wann die Zustellung stattfinden wird.

Eins steht fest: Das Wachstum des Onlinehandels wird auch 2015 durch nichts aufzuhalten sein. Das Potenzial bleibt sehr groß. Allerdings müssen Unternehmen auch sehr gut aufpassen, bestimmte Fallgruben zu umgehen. Der Konsument ist kritisch, gut informiert und stellt hohe Erwartungen. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, auf allen Verkaufswegen für ein konsistentes Kauferlebnis zu sorgen.

 

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