Nie zuvor hegten Online-Käufer größere Erwartungen an den Markt. Verbraucher möchten im Internet nicht nur jederzeit und von jedem Ort der Welt aus einkaufen können, sondern auch entscheiden, wie Ihnen Produkte zugestellt werden.

Schnelligkeit gefragt
Heutzutage will der Verbraucher noch am gleichen oder spätestens am folgenden Tag beliefert werden. Gegebenenfalls will er das Lieferdatum sogar selbst wählen können. Eine 2013 erfolgte Studie (Econsultancy Multichannel Retail) ergab, dass 50 % der Befragten von einem Online-Einkauf abgehakt hatten, weil der Lieferservice nicht reichte. Als bevorzugte Option bei den ‚Premium‘ -Lieferoptionen nannten die Befragten ein festes Datum.
Der Druck von der Verbraucherseite für schnellere und pünktlichere Lieferungen zwingt die Zustellungsdienstleister, ihren Service weiterzuentwickeln und auszudehnen.

Technologie schafft Mehrwert
E-Tailers setzen heute verschiedenste technologische Lösungen ein, um sich zu differenzieren und die von den Kunden gewünschten Zusatzdienste und Kompetenzen bieten zu können. Technologien wie Vendor Managed Inventory, RFID und Streckenvertrieb unterstützen Online-Händler bei der Straffung ihrer Abläufe und Optimierung der Zusammenarbeit.

VMI
Viele E-Tailer nutzen die Möglichkeiten des Vendor Managed Inventory (VMI).  VMI ist ein Logistiksystem, das über einen lieferantengesteuerten Bestand zur Performancesteigerung der Lieferkette beiträgt. Dabei verwaltet der Lieferant den Lagerbestand des Kunden mit seinen eigenen Mitarbeitern oder aber erhält er Zugriff auf die Lagerverwaltungsdaten des Kunden. Der Lieferant füllt die Lagerbestände automatisch auf, ohne dass der Kunde erst Bestellungen vornehmen muss. Er übernimmt die volle Verantwortung für die Verwaltung des Warenbestands.  VMI verringert das Risiko unvorhergesehener Engpässe sowie lagerungsbedingte Abläufe innerhalb der Lieferkette. Dieses Geschäftsmodell hat sich u. a. bei Walmart und anderen Großhandelsketten bewährt.Ein Logistikdienstleister kann auch dazu beitragen, dass der Käufer die erforderlichen Lagerbestandsnormen erfüllt.

EDI
Electronic Data Interchange (EDI) und ähnliche Technologien versetzen Unternehmen in die Lage, ihre Produktions-, Einkaufs- und Lieferauflagen besser zu verwalten und zu überwachen. Außerdem dient EDI Handelspartnern ein effizientes Tool für den elektronischen automatischen Datenaustausch von einem Rechner zum anderen. Als Kernkomponente der Just-in-time-Fertigung und den von schnellen Reaktionszeiten geprägten Kunden-Lieferanten-Verbindungen gelingt es Unternehmen mit dem EDI-Datenprogramm einerseits, die Lagerbestandsverwaltung zu entlasten und andererseits, die Bestellungen von vergriffenen Waren und die Anzahl der Retoursendungen zu senken.
Über ein EDI-Programm kann das Unternehmen seine gesamten Daten elektronisch archivieren und bearbeiten, sodass auch die Kosten für manuelle Dateneingaben sinken. Ein weiterer Vorteil von EDI liegt darin, dass es manuelle Eingabefehler, u. a. Fehler beim Versand und bei der Abrechnung, verringert und sich dadurch Neunummerierungen vermeiden lassen.EDI kann auch zu einer Beschleunigung der Prozesse führen: Große Datenvolumen werden in Sekundenschnelle verschickt und empfangen, ermöglichen schnellere Reaktionszeiten und eine größere Kundenzufriedenheit.

Fazit
Die Straffung der Lieferkettenabläufe und eine verbesserte netzübergreifende Partnerschaft machen ein Unternehmen wettbewerbsfähiger und stärken seine Kundenbindungen.  Dem Einzelhandel werden heute technologische Lösungen zur Optimierung ihrer Lieferkettenprozesse und Maximierung ihrer Kundenzufriedenheit angeboten. 

 

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