In einem vorigen Beitrag haben wir uns mit dem grenzüberschreitenden Online-Handel und Grundlogistikanforderungen für erfolgreiche E-Commerce-Geschäfte befasst. Sofern Sie einem starken internationalen Wachstum entgegen sehen, sind Sie auf den Aufbau einer soliden Logistik angewiesen, um Ihren Kunden einen optimalen Service zu garantieren. Vielleicht denken Sie deshalb an die Auslagerung Ihrer Aktivitäten, aber diesen Schritt sollte man sich gut überlegen.

Lagerbestand und Nachfrage verbinden
Bevor Sie sich für eine Auslagerung Ihrer Logistikaktivitäten entscheiden, sollte eine der wichtigsten Fragen beantwortet werden, nämlich wie der Versand auf dem letzten Kilometer abgewickelt wird.  Wie lange ist Ihr Kunde bereit, auf seine Bestellung zu warten?  Für exklusivere Produkte werden Verbraucher eher geneigt sein, sich einige Tage zu gedulden. Alles hängt von ihren Präferenzen und von dem gekauften Produkttyp ab. Online-Händler müssen darauf gefasst sein, dass Sie die Qualität ihres Services ggf. optimieren und diese Leistung auch während Hauptgeschäftszeiten aufrechterhalten müssen. Sofern diese Online-Händler aber eine smarte Bestellungsabwicklungslösung eingeführt haben, können sie nicht nur den Rücknahmeprozess vereinfachen, sondern auch ihr Steuerverrechnungssystem und ihre Kundenstrategie. Die Besteuerung kann die Preise um 20 bis 30 % erhöhen, abhängig davon, wo sich das Produkt befindet.  Beim Import ausländischer Waren nach Europa sind einzelne Warensendungen mit einem Wert von max. 22 Euro mehrwertsteuer- oder zollfrei. Bei der Einfuhr von Waren zwischen 22 und 150 Euro (einschl.) ist Mehrwertsteuer fällig. Ansonsten ist die Ware zoll- und importsteuerfrei. Damit Ihre Kunden sich nicht den Kopf über diese Steuerregelungen zerbrechen müssen, können Sie auch eine DDP-Lösung (Delivery Duty Paid) vorschlagen, wobei die gelieferte Sendung auch verzollt wurde.

Welche Ressourcen eignen sich?
Sollten Sie sich nach reiflichen Überlegungen doch für eine Auslagerung Ihrer Logistik entscheiden und den richtigen Standort suchen müssen, stellen Sie sich zuerst die Frage, wer für den Prozess verantwortlich ist. Mehrere Lösungen sind möglich:
– Sie können Ihr eigener Logistik-Dienstleister werden, d. h. die Logistik eines neuen Lagerzentrums in einem anderen Land betriebsintern managen. Experten raten E-Tailern, die zu dieser Lösung neigen, jedoch zur Vorsicht: Diese Entscheidung ist nicht immer klug und setzt bedeutende Investitionen voraus.
– Sie können sich für einen ortsansässigen Logistik-Dienstleister entscheiden. Auch diese Lösungsmöglichkeit hat ihre Vor- und Nachteile, insbesondere für den Online-Händler. Hier ein paar Beispiele: Sie sind abhängig von einer anderen Betriebskultur, müssen sich mit dem Logistik-Dienstleister verständigen können und eine zunehmende Anzahl Auftragsunternehmen und Mitarbeiter managen.

Ein Logistikdienstleister global agierend und vor Ort verankert
Weil Online-Händler über flexible Ressourcen verfügen möchten, übertragen sie ihre Logistikaktivitäten an einen professionellen Partner mit geeigneter Software, der große Volumen und saisonale Schwankungen verkraften und den Versand in verschiedene Märkte verwalten kann.

Vor diesem Hintergrund sollten Sie die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, sorgfältig abwägen. Da es ungeheuer viel Zeit und Geld kostet seine eigenen Logistikvorstellungen zu verwirklichen, ist ein Online-Händler auf die Professionalität eines Unternehmens wie Landmark Global angewiesen: ein Logistikexperte mit einem globalen Netzwerk, mit besonderen Ortskenntnissen und einer Vielzahl von Kontaktstelle, die er geschickt miteinander zu kombinieren weiß.

 

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